Saftkuren: Alles was ihr über den Trend wissen müsst

Könnt ihr euch vorstellen tagelang nur Saft zu trinken? Denn genau das ist aktuell absolut im Trend. Jeden Tag nehmt ihr mehrere Säfte zu euch und gönnt eurem Körper so eine „Auszeit“. Was genau eine Saftkur ist und was sie euch bringt, erklären wir hier.

Was ist eine Saftkur?

Bei einer Saftkur nehmt ihr über mehrere Tage ausschließlich rohes Obst und Gemüse in Form von Säften zu eich. Meist wird die Kur über einen Zeitraum von 3 oder 5 Tagen gemacht, bei dem ihr täglich sechs Säfte, alle zwei Stunden trinkt. Die Säfte bestehen aus kaltgepresstem Gemüse- und Obst und sind nicht pasteurisiert, das heißt sie behalten ihre Vitamine, Mineralien und Enzyme, die ihr in diesen Tagen vermehrt zu euch nehmt.

Welche Vorteile hat eine Saftkur?

Die Saftkur gönnt eurem Körper eine gesunde Auszeit. Dabei werden die natürlichen Reinigungskräfte des Körpers unterstützt. Vor allem die inneren Organe, sowie die Haut, soll von Giftstoffen befreit werden. Die Säfte aus Obst und Gemüse versorgen euch mit vielen Vitaminen und Nährstoffen. Auch kann die Saftkur ein Beginn für eine dauerhafte Ernährungsumstellung sein. Da ihr in diesen Tagen nur flüssige Nahrung zu euch nehmt, werdet ihr auch ein wenig Gewicht verlieren.

Was ist zu beachten?

Bei der Kur trinkt ihr zwar alle zwei Stunden einen Saft, doch wichtig für einen erfolgreichen Verlauf der Kur ist neben den Säften auch genügend Wasser zu trinken – am besten mindestens 2 Liter pro Tag. Dabei könnt ihr auch auf Kräutertee zurückgreifen. Wer zwischendruch doch einen kleinen Hunger verspürt, kann Tomaten, Gurken oder ungesalzene Nüsse zu sich nehmen.

Vor der Kur

Es ist hilfreich sich und seinen Körper auf eine Saftkur vorzubereiten. Das heißt, am besten schon zwei bis drei Tage vorher auf Milchprodukte, Zucker, Fleisch, Reis, Brot, Nudeln und auch auf Alkohol und Nikotin zu verzichten. Am Tag vorher könnt ihr euch mit Suppen, Smoothies und Gemüse auf den Start der Kur vorbereiten.

Nach der Kur

Nachdem ihr euch und eurem Körper mit der Saftkur etwas Gutes getan habt, solltet ihr es langsam angehen und in den ersten Tagen danach erneut zu Rohkost und Flüssignahrung greifen. Fangt schrittweise mit Gemüse, Salat und gesunden Kohlenhydraten wie braunen Reis oder Haferflocke an, bevor ihr euch den Bauch mit einer Pizza vollschlagt – auch wenn das nach all der flüssigen Nahrung vielleicht euer großer Wunsch ist. Doch seht die Kur lieber als Möglichkeit euch ab sofort gesünder zu ernähren, ab und zu vielleicht anstatt dem Abendessen einen grünen Saft zu euch zu nehmen und mehr Gemüse zu essen.

Saftkur kaufen oder selber machen?

Wer sich dafür entscheidet eine Saftkur zu machen, für den ist es natürlich leichter sich bequem ein fertiges Paket liefern zu lassen. Dabei gibt es viele Anbieter wie Pressbar, Frank Juice oder Kale&Me, die euch mit vielen verschiedenen Angeboten glücklich machen. Falls ihr die Säfte lieber selbst pressen wollt, gibt es dazu viele Rezepte im Internet, zum Beispiel bei amigaprincess.

Bildquellen: Unsplash/ freestocks.org

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